Die Tasche zusammengepackt, nicht sorgfältig, das kann er nicht, das wird er nie lernen, erst gestern hat er beobachtet, wie ein anderer Mann ganz sorgfältig ein Stück Käse wieder eingepackt… das kann er einfach nicht, das sieht immer sowas von bescheuert aus bei ihm, und irgendeine Ecke vertrocknet dann im Kühlschrank, na ja, schmeckt halt trotzdem irgendwie, muss. Jedenfalls ist die Tasche voll, und er nimmt den Bus damit, der an all den Häusern voller Menschen entlang fährt, die er nicht sieht, weil sie in den Häusern sind und ein Leben führen, seperat, jeder für sich. Wie viele sind einsam? Über wie viele könnte man Bücher schreiben?

Der Ausstieg ist wie Urlaub; ein leichter Wind weht, aber es fallen noch keine Blätter von den Bäumen. Den Tod besiegen, na ja, erstmal ein Bier aufmachen. Eins – zwei – drei – vier -, es bleibt bei zweien, weil es dann zu kalt wird und er pissen muss, also zurück nach Hause, denkt er, während die Gischt ihm die Augen nass macht, nur dass es keine Gischt gibt. Macht ja nichts. Die Leben ziehen erneut vorbei, gegen Ende kennt er sogar ein-zwei davon, und es fährt ihm in den Magen, blöd, da wird wohl nachgeschüttet werden müssen. Ausstieg. Und morgen wieder Hoffnung. Worauf?

Weil das Ganze ihn berührt hat, ziert ein Lächeln sein Gesicht oder eine Grimasse, man weiß es nicht, man steckt nicht drin, jedenfalls denkt er, es könnte ein Lächeln sein, was er dem kleinen Mädchen zeigt, das ihm entgegen kommt, na sowas, ausgerechnet, denkt er, und sie winkt kurz, verstohlen, da stirbt irgendwas in ihm, aber er merkt es nicht, denkt an den Whisky, der zu Hause steht, denkt an die Freunde, die irgendwo warten, die Liebe, die er in sich trägt, das Leben, das ganz spannend ist. Wie ein Film? Überhaupt nicht. Filme haben mit dem Leben nichts zu tun, sie sind Ersatz für das Leben, sie füllen auf in dir, was du nicht selber hervorgebracht hast. Was für ein doofer Gedanke, denkt er, und schaltet den PC an.