Manchmal, wenn er die Schreie nicht mehr hören kann, macht er sich neue. Er lacht dann kurz und schnüffelt wieder am Boden oder lauscht nach der Klingel. Beides hat keinen Effekt. Der Blick in den Kühlschrank: beruhigt. Die Blicke ins Innern: abwenden. Er hat noch nicht viel gesehen, aber er findet es zuviel und möchte die Augen schließen. Niemand ist da, denkt er sich, den es interessieren würde, und dann fragt er sich: was. Andererseits hat er ein schönes Zimmer und lacht, wenn die süßen rosaroten Zeichentricktiere sich gegenseitig umbringen.

Er hat Cola gekauft und Chipsletten, auch Schokolade und Eis. Bier sowieso. Vor ihm auf dem Tisch liegen die Zweifel, sorgfältig ausgebreitet wie beim Kindergeburtstag die Geschenke. Wieder schaut er aus dem Fenster. Was die Nachbarn wohl denken? Sie sehen ihn sicher. Mach mal die Musik nicht so laut, die Pornos aus. Das schlechte Gewissen.

Er riecht ganz gut, denn er wäscht sich regelmäßig. Auch seine Kleidung ist frisch. In der Plastiktüte liegen die Bücher, da liegen sie gut, denkt er, ich brauche einen Chip im Kopf, der sie mir hinein pflanzt, sie und noch ganz andere Sachen, denkt er und wendet sich um. Das Fenster: grauer Himmel, keine Menschen. Einmal die Klingel betätigen: funktioniert. Dann klingelt es nochmal, er rennt zum Fenster und genießt das Adrenalin, richtet seine Haare und will zum Frisör. Schließlich der Blick nach unten: der Postbote, und es ist nichts für ihn dabei.