Was willst du hier. Kannst du es nicht lassen, die Sterne zu beobachten, oder sieht deine Fresse nur deshalb so stumpf aus, weil du zuviel Bier trinkst? Hier, schau mal, hier geht die Welt unter, direkt vor deinen Augen, und du spuckst nicht einmal in den Sand.

Ich kann’s dir nicht verübeln. Wenn hier die Schiffe fahren, da vorne die Sonne abgeht wie auf Pep, wenn du onanierend am Strand sitzt und vom Jungen in den Dünen träumst – wer könnte dir dann irgendwas verübeln? Dir wird höchstens übel, nach zuviel Bier, damit du wieder auf die Fresse fliegst, damit das niemand mitkriegt, was sonst mit dir los ist, wenn du nicht in den Dünen sitzt, in Gedanken, und den Rücken dieses Jungen streichelst, seine Haare, seinen Nacken, seine Wirbelsäule, die noch nicht gebrochen ist von den Übeln dieser Welt. Er muß noch nicht zum Chiropraktiker.

Was machst du hier. Reime verfassen, die doch niemand liest, weil du sie niemandem zeigst. Stattdessen setzt du die Kopfhörer auf und spazierst schlurfend über Sand, mit einem Vortrag für den Wind auf den Lippen. Da, hör mal, da vorne hinterm Hügel, da ruft der Junge nach dir, und alles, was du siehst, ist ein Schiff in der Ferne.